Mo., 16.09.2019

Zum dritten Spieltag empfingen die Männer des Weistropper SV die zweite Vertretung des LSV Barnitz auf dem heimischen Sportplatz. Die Zielstellung vor dem Spiel war eindeutig, gegen den Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse zählten nur drei Punkte, um weiterhin an der Tabellenspitze zu bleiben. Umsetzen sollte dieses Vorhaben dieselbe Elf wie beim Auswärtserfolg in Koselitz. Mit geordnetem Passspiel und einem konzentrierten Spielaufbau aus einer sicheren Defensive heraus, gelang der Heimelf ein Start nach Maß in die Partie.

Bereits in der 3. Minute konnte Kapitän Mayer seine Farben in Führung schießen. Sein eigentlich als scharfer und flacher Pass in die Mitte gedachte Ball rutschte derart über den rechten Schlappen, dass das runde Leder über den verdutzten Torwart hinweg im langen Eck einschlug.

Weitere sechs Minuten später das schnelle 2:0 durch Kroschwald, nachdem dieser mit einem starken Heber von Fröhlich in den 16er gekonnt in Szene gesetzt wurde. Das erste Pflichtspieltor von „Kroschi“ ist gleichbedeutend mit einer Spende für die Mannschaft in Form einer Hopfenkaltschalen-Kiste.

Nach 12 gespielten Minuten dann bereits die vermeintliche Vorentscheidung des Spiels – einen weiteren, gut vorgetragenen Angriff über Exner, de Schultz, Kroschwald und Krause kann Schmieder mit einem Schuss von der rechten Strafraumkante im langen Eck unterbringen. (Zu vermerken ist noch, dass alle Beteiligten Spieler vom Trainer aufgestellt wurden und dieser somit auch seinen Anteil an diesem hervorragend herausgespielten Treffer hat.)

Somit stand es nach nicht einmal einer Viertelstunde bereits 3:0 für den WSV. Der Gast aus Barnitz war im Spiel nach vorne stets bemüht, wurde aber durch die wieder stark aufspielende Abwehr der Heimelf nicht einmal in die Nähe des Tores gelassen. So verlebte Kuschminder im Tor des WSV einen sehr entspannten Nachmittag und hielt sich mit dem ein oder anderen Hock-Streck-Sprung auf Trab.

Mit einem Doppelschlag in der 26. und 27. Minute schraubte man das Ergebnis auf 5:0 hoch. Zuerst wurde Mayer mit einem Steilpass von Kroschwald in den 16er geschickt, behielt dort die Übersicht und passte zu seinem Sturmpartner Krause, der den Ball vom 5er im Tor unterbringen konnte. Nach dem Anstoß dann der direkte Ballverlust und schnelles Umschaltspiel - Mayer passt auf Hiersemann, der fasst sich ein Herz und schweißt das Spielgerät von der linken Strafraumkante in den rechten Winkel.  

   

   

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Mit der sehr beruhigenden Führung, welche bei cleverer Spielweise und konsequenterer Nutzung der Chancen hätte deutlich höher ausfallen können, ging es in die Halbzeit. Mit der Einwechslung von Schiffer für den zum Bundesliga-Spitzenspiel nach Leipzig fahrenden de Schultz wurde das System auf ein 3-4-3 umgestellt. Auch mit der Umstellung behielt der WSV in der zweiten Hälfte deutlich die Oberhand, spielte das Spiel sicher und routiniert zu Ende.

In der 53. Minute spielten sich Krause und Mayer auf der rechten Seite schön durch die Abwehr, in der Mitte war es dann der eben eingewechselte Schiffer, welcher die Eingabe von Mayer verwerten konnte. 

Weitere vier Minuten später die identische Situation, nur dass Mayer diesmal selber abschloss und seinen zweiten Treffer am heutigen Tag markierte. Wie bereits in der ersten Hälfte fand Barnitz offensiv nicht statt, Weistropp konnte seine Spielweise konsequent umsetzen und ließ Ball und Gegner laufen.

Den Endstand besorgte dann der ebenfalls eingewechselte Rehn in der 81. Minute. Einen Steilpass aus dem Mittelfeld ließ Hiersemann gekonnt durch seine O-Beine durch und narrte damit drei Abwehrspieler auf einmal. Schiffer konnte sich den Ihm gebotenen Platz mit einem Pass auf Rehn nutzen, dieser umkurvte noch den Torwart und schob den Ball locker ein.

Somit stand ein am Ende nie gefährdeter und auch in dieser Höhe verdienter 8:0-Heimsieg. Ein Lob an die Gäste aus Barnitz, die sich nie aufgaben und das Spiel sportlich fair zu Ende spielten – dass ist leider nicht immer selbstverständlich. So hatte auch Schiri Schroeter einen entspannten Nachmittag und kam ohne gelbe Karten aus.

Coach Mark äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Auch diese Woche wieder ein dickes Lob an die Mannschaft. Alle Mannschaftsteile haben Ihren Beitrag zum überragenden Sieg geleistet. Drittes Spiel ohne Gegentor, ein sehr spielfreudiges Mittelfeld und ein verlässlicher Angriff. Wir konnten Ball und Gegner erneut 90 Minuten beherrschen und haben die volle Distanz ein hohes Tempo gespielt, Mit dem breiten Kader haben wir auch immer gute Alternativen auf der Bank, zwei Einwechsler konnten sich belohnen und haben getroffen. Das war eine rundum gelungene Vorstellung und alle sind bereits heiß auf das nächste Spiel“

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Woiterski (71. Bechler), de Schultz (46. Schiffer), Exner, Schmieder

Mittelfeld: Kroschwald (58. Rehn), Müller, Fröhlich

Angriff: Mayer, Hiersemann, Krause

   
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